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DAS KREUZHEBEN – DIE KÖNIGIN ALLER ÜBUNGEN

Im Berliner Gym „John Reed Fitness“ wurde diese Woche wieder einmal bewiesen, warum das Kreuzheben als Königin aller Kraftübungen gilt. Trainer Tobias Reinhardt betreute dort eine Gruppe ambitionierter Athleten beim Techniktraining und erklärte, dass kaum eine andere Übung den gesamten Körper so effektiv fordert wie das klassische Deadlift.
Beim Kreuzheben werden nicht nur Rückenstrecker und Beinbeuger aktiviert, sondern auch Gesäßmuskulatur, Rumpf und Unterarme. „Es ist eine der funktionellsten Bewegungen überhaupt – du trainierst, wie du hebst, trägst und dich im Alltag bewegst“, sagte Tobias. Besonders wichtig sei die richtige Startposition: Füße schulterbreit, Hantel dicht am Schienbein, Rücken neutral, Brust aufrecht. Die Bewegung soll aus der Hüfte kommen, nicht aus dem unteren Rücken.
Eine Teilnehmerin, Lisa Koch, erzählte nach dem Training: „Ich hatte anfangs Angst vor dem Kreuzheben, weil ich dachte, es sei zu gefährlich. Aber mit richtiger Technik ist es das Gegenteil – mein Rücken fühlt sich heute stärker und gesünder an als je zuvor.“
Tobias rät, zunächst mit der Trap Bar oder leichten Langhanteln zu beginnen, um die Bewegung sauber zu erlernen. In Studios wie „McFit“, „FitX“ oder „FitOne“ stehen inzwischen spezielle Plattformen mit Gummiboden bereit, die das Heben sicherer und komfortabler machen.
Fazit: Das Kreuzheben stärkt Körper und Geist. Wer regelmäßig hebt, baut nicht nur Kraft auf, sondern verbessert Haltung, Stabilität und Selbstvertrauen gleichermaßen.